[Kolumne] Wie gelangte arabischer Pop auf den Weltmarkt?

Column de Middle-East Pop
[Kolumne] Wie gelangte arabischer Pop auf den Weltmarkt?

Prolog: Wie lokale Musik Grenzen überschritt

Text: mmr|Thema: Untersuchung, wie arabische Musik als regionale Kultur im digitalen Zeitalter in den globalen Markt eingedrungen ist

Der Name Arab Pop

Arabischer Pop ist ein allgemeiner Begriff für populäre Musik, die in arabischsprachigen Ländern produziert wird und sich hauptsächlich in Ägypten, dem Libanon, den Golfstaaten und Nordafrika entwickelt hat. Während das Maqam-System in der melodischen Struktur erhalten bleibt und dekorative Wendungen im Gesang verwendet werden, wurden ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts westliche Popmusikformate aktiv übernommen.

Diese Musik war lange Zeit auf den lokalen Konsum ausgerichtet, aber im 21. Jahrhundert, als sich das Vertriebsumfeld veränderte, weitete sich die Präsenz auf dem globalen Markt rasch aus.

Die Internationalisierung des arabischen Pops wurde eher durch Veränderungen in der Vertriebsstruktur als durch Veränderungen im Musikstil beschleunigt.


Kapitel 1: Kombination von nationalen Medien und populärer Musik

Rolle der ägyptischen Filmindustrie

Mitte des 20. Jahrhunderts verfügte Ägypten über die größte Filmindustrie in der arabischen Welt und Musik war ein integraler Bestandteil des Films. Die Lieder von Umm Kulthum und Abdel Haleem Hafez wurden über Filme und Radio weit verbreitet und schufen ein gemeinsames Star-Image in der arabischsprachigen Welt.

Auch der nationale Rundfunk spielte eine wichtige Rolle und Musik wurde als Instrument der kulturellen Integration genutzt. Dadurch erlangte der arabische Pop schon früh den Charakter einer „regionalen Standardmusik“.

Die Konzentration der Massenmedien verband den arabischen Pop schnell mit einem breiteren Markt.


Kapitel 2: Satellitenrundfunk und der panarabische Markt

Wendepunkt in den 1990er Jahren

In den 1990er Jahren entstanden mit der Verbreitung des Satellitenrundfunks grenzüberschreitende Musikkanäle. Ein im Libanon ansässiger Musiksender sendete 24 Stunden am Tag Musikvideos und produzierte Popstars mit visuellen Bildern.

In dieser Zeit erlangten Sänger wie Nancy Ajram und Amr Diab große Popularität, und arabischer Pop wurde als panarabisches Marktprodukt und nicht als einzelne nationale Kultur neu definiert.

Durch die Satellitenübertragung wurde arabischer Pop zu einer Ware, die gleichzeitig konsumiert wurde.


Kapitel 3: Erster Kontakt mit globalen Märkten

Abstand zu europäischen und amerikanischen Charts

Bis in die frühen 2000er Jahre hatte arabischer Pop weitgehend keinen Bezug zu westlichen Charts. Die Hauptgründe sind die Sprachbarriere und das unterentwickelte Vertriebsnetz. Andererseits gab es in ganz Europa einen begrenzten Konsum durch die Diaspora-Bevölkerung.

Zu diesem Zeitpunkt blieb die globale Expansion eher ein Nebeneffekt als eine beabsichtigte Strategie.

Der Weltmarkt war zunächst eine unerwartete Bühne für arabischen Pop.


Kapitel 4: Strukturelle Veränderungen durch den digitalen Vertrieb

Der Beginn der Streaming-Ära

In den 2010er Jahren wurden Video-Sharing-Dienste und Streaming-Verbreitung schnell populär. Dadurch wurden sprachliche und regionale Beschränkungen deutlich gelockert und Ansichten und Algorithmen haben den Wert von Musik neu definiert.

Es ist eine Situation entstanden, in der Lieder, die für eine bestimmte Region produziert wurden, versehentlich auf der ganzen Welt gespielt werden, und arabischer Pop ist da keine Ausnahme.

Der digitale Vertrieb hat lokale Musik automatisch mit internationalen Märkten verbunden.


Kapitel 5: Musikvideo als Videostrategie

Internationalisierung visueller Darstellungen

Musikvideos förderten die Völkerverständigung mehr als die Musik selbst. Stadtlandschaften, Tanz und Mode überwanden Sprachbarrieren und wurden mit der globalen Pop-Grammatik verbunden.

Gleichzeitig wurden regionale Elemente nicht vollständig eliminiert, sondern symbolisch platziert.

Visuelle Strategien verwandelten arabischen Pop in ein übersetzbares Kulturprodukt.


Kapitel 6: Golfhauptstadt und die Musikindustrie

Veränderungen im Anlageumfeld

In den Golfstaaten gibt es Bestrebungen, die Kulturindustrie als Teil der wirtschaftlichen Diversifizierung zu positionieren. Es wurde in Musikfestivals und große Labels investiert und der Produktionsumfang und die Vertriebsnetze erweitert.

Mit dieser Kapitalinvestition wurde eine Produktionsumgebung nach internationalem Standard geschaffen und die Produktion von Tonquellen mit Blick auf den globalen Markt wurde Realität.

Kulturinvestitionen als Wirtschaftspolitik haben die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Musik erhöht.


Kapitel 7: Kooperationsstrategie

Zusammenarbeit mit nicht-arabischen Künstlern

Die Zusammenarbeit mit international bekannten Künstlern trug dazu bei, die Bekanntheit des arabischen Pop zu steigern. Takte und Struktur wurden als gemeinsame Sprache übernommen, teilweise wurde auch zunehmend Englisch verwendet.

Diese Lieder wurden entwickelt, um ein Publikum sowohl innerhalb als auch außerhalb der arabischen Welt anzusprechen.

Die Zusammenarbeit war eine Übung der kulturellen Übersetzung.


Kapitel 8: Diagramme und Algorithmen

Erfolg visualisieren

Die Anzahl der Aufrufe und Rankings quantifizierte den Erfolg und visualisierte die weltweite Reputation. Dies veränderte die Wahrnehmung des arabischen Pops von einem lokalen Hit zu einem globalen Hit.

Algorithmenempfehlungen haben zu unbeabsichtigtem grenzüberschreitendem Konsum geführt.

Die quantifizierte Bewertung hat die kulturelle Distanz verringert.


Kapitel 9: Kritik und kulturelle Spannungen

Zwischen Tradition und Kommerz

Die rasche Internationalisierung hat zu einer Debatte über ihre Beziehung zur traditionellen Musik geführt. Es gibt auch Kritik, dass kommerzieller Erfolg zu einer kulturellen Verwässerung führe.

Andererseits eröffnet Popmusik neue Ausdrucksmöglichkeiten und unterstützt den Fortbestand der Musikkultur.

Internationalisierung ist immer mit kulturellen Spannungen verbunden.


Kapitel 10: Aktueller Standort und Zukunft

Als Teil des globalen Musikmarktes

Derzeit ist arabischer Pop kein spezifisches Genre, sondern wird als Teil des globalen Musikmarktes konsumiert. Regionale Besonderheiten sind nicht verschwunden, sondern wurden vielschichtig neu geordnet.

Die Strategie wird weiterhin auf der Grundlage von Technologie- und Kapitaltrends aktualisiert.

Arabischer Pop ist keine Peripherie mehr, sondern ein konstituierendes Element.


Chronologie: Hauptetappen der Internationalisierung des arabischen Pop

flowchart TD A[1950年代 エジプト映画音楽の隆盛] --> B[1990年代 衛星音楽チャンネル] B --> C[2000年代 汎アラブスターの登場] C --> D[2010年代 デジタル配信の拡大] D --> E[2020年代 世界市場への定着]

Das Medienumfeld jeder Epoche hat die Reichweite der Musik definiert.


Monumental Movement Records

Monumental Movement Records